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Thailand

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Wissenswertes über Thailand

Allgemeines

Das Königreich Thailand (Thai: ราชอาณาจักรไทย, Aussprache: [râːʧa-ʔaːnaːʤàk-tʰai], umgangssprachlich: เมืองไทย [mʉaŋ-tʰai] oder ประเทศไทย [pratʰêːt-tʰai]) ist ein Staat in Südostasien. Thailand grenzt an Myanmar, (früher: Birma oder Burma), Laos, Kambodscha und Malaysien, das andamanische Meer als ein Teil des Indischen Ozeans.

Bevölkerungszahl

75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien, Moken, Inder, Vietnamesen, Lolos und Weiße (Farangs).

Geographie

Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km. Insgesamt hat Thailand eine Fläche von 513.115 km².

Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon mit 2565 Metern Seehöhe.
Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch oft überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.
Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Schöne Strände und vorgelagerte Inseln führen zur Entwicklung touristischer Infrastruktur. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des südostasiatischen Tigerstaates.
Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit und wird in Thailand auch als „dünner Hals“ bezeichnet. Die Berglandschaften im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankara Khiri zu Malaysia umfassen Regenwald und Traumstrände entlang der Küste. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht Malai.

Der Golf von Thailand, ehemals Golf von Siam, auf thailändisch: Ao Thai (อ่าวไทย), ist das Randmeer des Pazifischen Ozeans, das im Westen und Norden von der ca. 2600 km langen Küste Thailands, im Osten von Kambodscha und Vietnam und im Südwesten von Malaysia umschlossen wird. Der Golf trennt die indochinesische Halbinsel im Osten von der malaiischen im Westen, die Küstenlinie beginnt im Osten am Kap Bai Bung in Vietnam und endet in der Region von Kota Baru (Malaysia) im Südwesten. Im Süden geht der Golf von Thailand in das Südchinesische Meer über und hat damit eine Ausdehnung von etwa 600 km x 500 km (ca. 320.000 km²).

In der am nördlichen Ende des Golfes gelegenen Bucht von Bangkok münden die Flüsse Chao Phraya (mit dem Nebenarm Ta Chin) und der Mae Klong in das Meer. Ein weiterer Zufluss ist der Tapi, der in der Bucht von Bandon bei Surat Thani in den Golf mündet.

Durch die fortgesetzte Sedimentbildung des Chao Phraya schiebt sich die Küste Zentral-Thailands immer weiter nach Süden vor. Zehn bis zwanzig Kilometer vor der Küste beträgt die Wassertiefe erst 11 m. Die durchschnittliche Tiefe des Golfs beträgt nur 45 m, die tiefste Stelle liegt bei 80 m. Während des Höhepunkts der letzten Eiszeit lag der Golf weitgehend über dem Meeresspiegel und bildete eine Verlängerung der heutigen Tiefebene des Chao Phraya in Zentralthailand.